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<title>Berichte</title>
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<description><![CDATA[Berichte|Turnverein Münchwilen]]></description>
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<title> Chlausabend Männer | 28. November 2025</title>
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<description><![CDATA[Am 28. November trafen sich die Männer schon früh am Abend beim Feuerwehrdepot in Münchwilen.]]></description>
<pubDate>Mon, 18 May 2026 12:38:20 +0200</pubDate>
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<category>Anlässe</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Am 28. November trafen sich die Männer schon früh am Abend beim Feuerwehrdepot in Münchwilen. In der Einladung wurde eine kleine Wanderung über das Kirchenfeld zum Hiltenberg angekündigt. Genau zum Startzeitpunkt begann es zu regnen und zu schneien, was die Teilnehmer allerdings nicht von der Wanderung abhielt. Doch wo gibt es in Münchwilen ein Feld mit Kirchen? Der Weg führte die Schar an der katholischen und der evangelischen Kirche vorbei, der Murg hinauf bis zur Autobahnbrücke. War das jetzt das Kirchenfeld gewesen? Nach Überque- rung der Murg sowie Weitermarsch bis zum Ende der Hörnlistrasse wird die Autobahn an der Hofenstrasse unterquert und kurz danach erscheint ein unscheinbares Gebäude – von einem Zaun umgeben – einsam mitten in der Landschaft.</p><p>Das Pumpwerk von Münchwilen steht mitten im Kirchenfeld und auf Gemeindegebiet von Sirnach. Sirnach? Adrian Werder führte die Männer ins Innere des Pumpwerks und erklärte, dass infolge des Autobahnbaus und der Verlegung der Gemeindegrenzen das Pumpwerk seit damals auf Sirnacher Boden liegt, es aber trotzdem im Besitz der Genos- senschaft EW Münchwilen ist.</p><p>Während Adrian viel Interessantes zur Geschichte des Pumpwerks erzählte, konnten die Teilnehmer auch einen Blick in den 15 m tiefen Brunnen mit der Grundwasserfassung werfen.</p><p>Das Grundwasser wird von diesem Standort über die dicken Leitungen ins Netz von Münchwilen, sowie ins Reservoir auf dem&nbsp;</p><p>Hiltenberg gepumpt und damit die Wasserversorgung von Münchwilen sichergestellt. Da Zuhören durstig macht, hat Adrian auch an Flüssiges gedacht. Nach einem Schluck «Appenzeller» war die Aufmerksamkeit der Zuhörer wieder geschärft.</p><p>Mit viel neuem Wissen ausgestattet, sowie gestärkt mit dem Wundermittel aus Appenzell, verliess die Gruppe das Pumpwerk und machte sich auf den Weg zum Reservoir auf dem Hiltenberg. Nach dem kurzen Aufstieg über Freudenberg erreichten die Turner das Reservoir. Erfreulicherweise wartete dort auch schon der wärmende Glühwein auf die Wanderer, bevor das Reservoir betreten wurde. Im Innern konnte das Reservoir aus dem Jahr 1957/58 sowie der Neubau aus dem Jahr 1994/95 besichtigt werden. Auch hier vermittelte Adrian viel Wissenswertes über die Wasserversorgung von Münchwilen.</p><p>Während des beruhigenden Plätscherns des geförderten Wassers, das in die Reservoirs gelangte, konnte ein Blick in die Wasserkammern erhascht werden. Um den Wasserverbrauch der Münchwiler zu decken, pumpt das Pumpwerk jede Nacht so viel Wasser in die Wasserkammern, sodass es auch während des Tages immer genügend Wasser in den Leitungen hat.</p><p>Nach diesen interessanten Ausführungen führte der Weg die Männer zurück zum Feuerwehrdepot bei der Waldegg. Im Kafi «Fürio»&nbsp;war der Tisch wunderschön gedeckt, so wie man sich einen Klausabend vorstellt. Bevor die Mandarinen, Nüsse und Süssigkeiten an der Reihe waren, wurde der Hunger jedoch zuerst mit den bestellten Pizzen gestillt. Auch ein Nachtisch hat nicht gefehlt, so dass niemand Hunger leiden musste. Bei Gesprächen verrann die Zeit und bevor die Letzten den Weg nach Hause unter die Füsse nahmen, kramten sie noch die Jasskarten hervor.</p><p>Die Besichtigung der Wasserversorgung war nur dank Adrian Werder möglich, denn er ist Brunnenmeister des EW Münchwilens und kennt die Anlagen daher gut. Hier zeigt sich einmal mehr, wie wichtig Verschiedenheiten in einem Verein sind.</p><p>Auch als nach Beendigung des Klausabends alle nach Hause gegangen waren, war für Adrian die «Arbeit» noch nicht fertig. Am nächsten Tag hat er auch ohne die angebotene Hilfe noch alles zusammengeräumt und geputzt. Für den lehrreichen und gemütlichen Abend gebührt Adrian ein herzlicher Dank.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
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