<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
<rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
<channel>
<title>Berichte</title>
<atom:link href="https://tvmuenchwilen.ch/article-feed/de/turner/44457/122477" rel="self" type="application/rss+xml"></atom:link>
<description><![CDATA[Berichte|Turnverein Münchwilen]]></description>
<link>https://tvmuenchwilen.ch/turner/teamarticle/berichte/122477</link>
<language>de</language>
<image><title>Berichte</title>
<link>https://tvmuenchwilen.ch/turner/teamarticle/berichte/122477</link>
<url>https://mein.fairgate.ch//uploads/5300/admin/clublogo_100/logo5tvm5farbig.jpg</url>
</image>
<item>
<title> Turnfahrt nach Dornbirn Turner | 17. - 19. Oktober 2025</title>
<link>https://tvmuenchwilen.ch/turner/detailview/article/140387</link>
<description><![CDATA[Am Freitagmorgen pünktlich um 8:20 Uhr versammelten sich sechs von sieben Teilnehmenden der diesjährigen Turnfahrt, allesamt hochmotiviert und vollgepackt.]]></description>
<pubDate>Mon, 18 May 2026 12:34:20 +0200</pubDate>
<guid isPermaLink="false">fe9aa931ee36098ed96169bf1b96da88</guid>
<category>Anlässe</category>
<content:encoded><![CDATA[&lt;![CDATA[<p>Tag 1</p><p>Am Freitagmorgen pünktlich um 08:20 Uhr versammelten sich sechs von sieben Teilneh- menden der diesjährigen Turnfahrt, allesamt&nbsp;hochmotiviert und vollgepackt, am Bahnhöfli&nbsp;Münchwilen. Mutmasslich musste der Abwesende kurzfristig für einen Arbeitskollegen einspringen. Die anderen waren dennoch der Meinung, dass die Eingabe der Ferienabsenz nicht frühzeitig genug erfolgte. Wir werden es wohl nie erfahren.</p><p>Wer sich auf eine gemütliche Zug- oder Busfahrt gefreut hatte, wurde zusehends enttäuscht. Denn es stand eine Schnitzeljagd zu Fuss auf dem Programm. Mit einem frisch gebackenen, lecker duftenden und noch warmen Gipfeli in der Hand folgte der erste Hinweis: «Folge grossem Pfad aus schwarzem Stein. Auf der rechten Seite wird Pferd aus Eisen sein. Dann warte bei Bleichgesicht mit schmierigen Händen, wo Stall steht ohne Pferde.»</p><p>Schnell war klar, wohin uns dieses erste Rätsel brachte. Unterwegs dorthin behauptete jemand aus der Gruppe, dass Esel die besseren Pferde sind. Auf welcher Grundlage diese Aussage beruhte, erfuhren wir bedauerlicherweise nicht. Auf Höhe der Neuhof-Garage Frei begrüsste uns Jean-Pierre und bot uns einen Kirsch der Marke Eigenbrand in einer gut&nbsp;getarnten, handelsüblichen Glasflasche an.&nbsp;Es sollte nicht der letzte Schnaps an diesem Wochenende bleiben. Nun waren alle hell- wach und die Sinne für die weiteren Rätsel geschärft.</p><p>Die Schnitzeljagd führte uns in Richtung Biogasanlage, über einen Waldweg nach Drei- brunnen, zum Fitness-Island und weiter zur psychiatrischen Klinik, bis wir schliesslich beim Hotel Schwanen in Wil landeten. Auf jedem Hinweis war ein Buchstabe vermerkt. Diese Buchstaben galt es nun, in die richtige Reihenfolge zu bringen. Nach wenigen Versuchen ergab sich das Wort «Widmer». Anhand der Gesichter war eindeutig erkennbar, dass abgesehen vom Organisator niemand einen blassen Schimmer hatte, was als nächstes auf dem Plan stand. Da wir dem Zeitplan vorauseilten, konnten wir in einer Bäckerei in der Altstadt noch eine kleine Verstärkung in Formeines Kaffees oder einer heissen Schokolade&nbsp;zu uns nehmen.<br></p><p>Bald war das Geheimnis gelüftet und wir befanden uns vor den Räumlichkeiten von Widmer Bierspezialitäten. Die Begeisterung und die Vorfreude aufs Degustieren stiegen rasant an. Eine äusserst sympathische, ausgebildete Sommelière nahm uns in Empfang und tischte uns unterschiedlichste, teils auch exotische Biere auf.</p><p>Dazu zählten unter anderem das Sauerbier und das hochprozentige, likörartige Samichlaus-Bier, das im Übrigen nur einmal im Jahr - am Nikolaustag - gebraut und über 10 Monate gelagert wird. Zudem erhielten wir einen Exkurs in die Sensorik. Es war spannend zu erleben, wie essentiell unsere Nase für die Wahrnehmung der einzelnen Geschmacks- komponenten ist.</p><p>Punkt zwölf Uhr hiess es dann Abschied zu nehmen vom Bierparadies und die hochzufriedene Turnerschar verschob sich in Richtung Bahnhof, wo der Zug nach St. Gallen bald darauf eintraf. In St. Gallen angekommen verstärkte sich das Hungerbedürfnis bei den allermeisten rapide. Und so suchte die Gruppe den (steilen) Griechen auf, wo wir köstliche griechische Spezialitäten geniessen durften. Um die Verdauung anzuregen, wurde zum Abschluss noch der obligate Ouzo bestellt.</p><p>Am Nachmittag begaben wir uns dann in die Fusion Arena, wo wir das Ganzkörper-VR-Spiel namens «Temple of the Diamond Skull» erleben konnten. Aufgeteilt in zwei Gruppen und in astronautenähnlichen Anzügen gelangten wir in eine längst verlassene Tempelanlage und machten uns auf die Suche nach einem sagenumwobenen Artefakt, dem Diamond Skull.</p><p>Um dieses Abenteuer zu bestehen, muss- ten wir Rätsel lösen, Fallen ausweichen und unsere Ängste überwinden. Beide Teams waren letztlich erfolgreich und gelangten bis ans Ende der Mission.</p><p>Um nach dem obigem Abenteuer den Adrenalinhaushalt wieder zu regulieren, schnupperte die Gruppe ein wenig OLMA-Luft und gönnte sich etwas Beruhigendes an einem Aussenstand. Schon bald machte sich aber Aufbruchstimmung bemerkbar und die Turnenden bewegten sich zum Bahnhof.<br></p><p>Kurz nach dem Zugeinstieg grüsste der Fehlende im Bunde und die Turnerschar war komplett. Vereint fuhren wir nach Dornbirn im Vorarlberg, unsere Zieldestination der diesjährigen Turnfahrt. Nach kurzem Marsch trafen&nbsp;wir beim 3-Sterne-Hotel Andreas Hofer ein.&nbsp;Nachdem alle wussten, wie sich die Räumlichkeiten präsentieren und wo sie nächtigen würden, begaben wir uns ins Zentrum der Stadt.&nbsp;Zu unser aller Überraschung war das Auffinden einer passenden Location fürs Abendessen, sprich wo es noch genügend freie Plätze hatte, herausfordernder als anfänglich gedacht. Von ein paar Misserfolgen liess sich die Gruppe aber nicht entmutigen und so landeten wir schliesslich im BurgerCraft Restaurant. Dort bestellten wir uns leckere Fries und Burger. Und zuletzt auch noch saftige, würzige Chicken Wings (ja, sie waren wirklich scharf). Mit gut gefülltem Bauch «verirrten» sich die Turnenden ins Sunny James Irish Pub. Nebst typischem irischen Pub-Flair durften wir auch Live-Musik geniessen. Mehrere Getränkerunden später und mit ausgelassener Stimmung traten wir den Rückweg zum Hotel an.</p><p>Tag 2</p><p>Das Frühstück am nächsten Morgen war reichlich und die wenigsten verzichteten darauf. Gut gestärkt und ausgerüstet mit Tagesrucksack machten wir uns auf Richtung Waldbad an der Ach. Unterwegs suchten wir einen Supermarkt auf, um Grilladen und anderweitige flüssige Nahrung einzukaufen. Nach Passieren des Waldbads war eine erste Rast am Flussbett angesagt. Von einer Runde Flunkyball konnte der Organisator die Turnerschar nicht überzeugen. So mutierte er kurzerhand zum Quizmaster und bildete zwei&nbsp;gleich grosse Gruppen. Jeweils eine Person von der eigenen wie auch von der gegnerischen Gruppe duellierten sich im korrekten Beantworten von Fragen. Falls die Antwort falsch war, konnte der Gegner die Frage erben und somit für sein Team punkten. Überdies konnten zusätzliche Punkte erspielt werden, indem ein Tischtennisball auf einem Rollmeter erfolgreich in, auf einer Linie in verschiedenen Abständen aufgereihten, Plastikbecher befördert wurde. An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Quizmaster im Verlaufe des Tages willkürlich und ohne Ankündigung Punkte verteilte. Im Übrigen warten die Turner bis dato auf ein Endergebnis.</p><p>Gut gelaunt marschierten wir entlang der Ach der Rappenlochschlucht entgegen, als plötzlich ein Bus neben uns auftauchte. Obwohl&nbsp;es keine offizielle Bushaltestelle gab, reichte&nbsp;ein kurzes Handzeichen und wir kamen in den Genuss von Bus-Hopping. Gefühlt keine&nbsp;30 Sekunden und wir mussten das Gefährt&nbsp;bereits wieder verlassen. Wenige Gehminuten später kehrten wir im Rappenlochstadl ein und gönnten uns ein frisches, kühles Weizenbier. Da sich die Gruppe bis dahin noch nicht um Anzünd-/Brennholz gekümmert hatte, war sie froh, im Stadl welches gefunden zu haben. Mit dem Einverständnis der Wirtin beluden wir uns mit Holzscheiten. Sie war es auch, die uns anriet, die Mittagsrast nicht am Staufensee zu machen. So suchten wir uns eine geeignete Stelle nahe der Ach. Es dauerte nicht lange und sie war gefunden, allerdings auf der anderen Uferseite. Die Herausforderung bestand folglich darin, das seichte Gewässer möglichst ohne nass zu werden zu überqueren.</p><p>Einige balancierten elegant und zielführend über einzelne, lose Steine, andere hingegen mit eher mässigem Erfolg. Die nächsten wiederum übten sich im Brückenbauen oder entschieden sich für den direkten Weg, was nasse Füsse zur Folge hatte. Schliesslich kamen alle gesund auf der gegenüberliegenden Seite an und BBB (Bratwurst, Bürli, Bier) war angesagt.</p><p>Aufgrund des hohen Erfahrungsschatzes war das Feuer schnell entfacht. Nach dieser wohltuenden Stärkung führte uns der Organisator bei bestem Herbstwetter durch die malerische Rappenlochschlucht. Nach Verlassen der Schlucht ging es durch die herbstliche Farbenpracht den Dornbirner Hausberg Karren hinauf. Dabei bewältigten die Turner rund 600 Höhenmeter. Die individuelle Fitness führte dazu, dass sich die Gruppe beim Aufstieg auseinanderzog. Oben angekommen gönnten wir uns eine Erfrischung, jassten Schieber, quatschten und genossen die letzten Sonnenstrahlen. Anschliessend nahmen wir Platz im</p><p>Panoramarestaurant. Von dort eröffnete sich&nbsp;ein sagenhafter Ausblick auf das Rheintal, die Schweizer Berge und den Bodensee. Gleichzeitig kamen wir in den Genuss von gediegenen und schmackhaften Speisen.</p><p>Mit Blick auf das Lichtermeer über Dornbirn und Bregenz schwebten wir in der Seilbahn talwärts. Während sich die einen direkt ins Dornbirner Nachtleben stürzen wollten, nahmen die anderen den Umweg in Kauf, um ihr Gepäck im Hotel abladen zu können.</p><p>In der Location Frei-Café-Bar fanden wie- der alle zusammen. Es wurde getrunken und gequatscht. Eine Etage tiefer, in einem Gewölbekeller, befand sich der hauseigene Club. Ein DJ sorgte mit seiner Musik für gute Stimmung. Die Leute feierten ausgelassen und hatten ordentlich Spass. Nach und nach verschwanden die Turner in den unteren Bereich und mischten sich unter das Partyvolk.<br></p><p>Dass dabei Bekanntschaften gemacht wurden, teils auch ungewollt, ist selbstredend. Die&nbsp;Stunden verflogen und damit kam für einige&nbsp;die Erkenntnis, das Schlafgemach aufzusuchen.</p><p>Die verbliebenen Turner machten sich mit zwei charmanten Krankenschwestern aus der Region auf und steuerten den nächsten Club&nbsp;genannt Market33 an. Die dortige Musik mit&nbsp;teils psychodelischen Zügen sagte nicht allen zu. Nicht verwunderlich, dass der Aufenthalt in diesem Club eher von kurzer Dauer war. Sicher und wohlbehütet, auch dank der Begleitung der beiden Damen, kam der Rest der Gruppe früh morgens im Hotel an.</p><p>Tag 3</p><p>Trotz einer durchzechten Nacht mit wenig Schlaf, für die meisten zumindest, liessen sich die Turner das Frühstück vor der Abreise nicht entgehen. Der Zug brachte uns wieder nach St. Gallen zurück. Dort angelangt stiegen wir in den Bus um, der uns zum Säntispark chauffierte. Ein wenig Baden und Planschen nach&nbsp;all diesen «Anstrengungen» war eine wohltuende Abwechslung. Während die einen Entspannung im Sprudelbad fanden, suchten andere den Adrenalinkick in der Rutschenwelt. Nebst vielen rasanten und abwechslungsreichen Rutschen war die Wildbach-Rutsche, auf der man mit einem Reifen und einer VR-Brille ausgerüstet in andere Welten abtauchen konnte, ein besonderes Erlebnis.</p><p>Bekanntlich macht Baden hungrig. Und so&nbsp;verpflegten wir uns im Anschluss im nahegelegenen Migros Restaurant. Wieder gestärkt machte sich die Turnerschar auf den Nachhauseweg. Auf der letzten Wegstrecke von St. Gallen nach Münchwilen dünnte sich die Gruppe immer weiter aus, bis schliesslich keiner mehr übrig blieb.</p><p>Danke Jabba für drei goldene und süffige&nbsp;Herbsttage.<br></p>]]&gt;]]></content:encoded>
</item>
</channel>
</rss>